Jürgen Klopp hat erklärt, warum Deniz Undav diesmal nicht im deutschen Nationalteam steht. Der Stürmer des VfB Stuttgart fehlt im Aufgebot für die kommenden Spiele. Klopp nannte vor allem Undavs aktuelle Form als Grund.
Der 59-jährige Bundestrainer sprach über seine Entscheidung bei der Bekanntgabe des Kaders. Nach seinen Worten hat er mit Undav gesprochen. Der Stürmer habe zuletzt kleinere Probleme gehabt. Zudem habe er seinen Rhythmus in der laufenden Saison noch nicht gefunden.
Klopp erklärte, dass er vier Stürmer für die nächsten Spiele auswählen wollte. Am Ende entschied er sich für andere Spieler. Undav blieb deshalb außen vor.
„Ich wollte vier Stürmer nominieren“, sagte Klopp. Er habe sich für die anderen Angreifer entschieden. Die aktuelle Form habe dabei eine wichtige Rolle gespielt.
Undav war zuletzt ein wichtiger Teil der deutschen Auswahl. Nun muss er auf eine neue Chance warten. Seine Leistung für Stuttgart wird dabei weiter im Mittelpunkt stehen.
Klopp hat den Kader für die kommenden Spiele bewusst sehr breit aufgestellt. Insgesamt wurden mehr als 40 Spieler über zwei Gruppen verteilt nominiert. Der Trainer will damit viele Spieler testen.
Das große Aufgebot soll Klopp einen besseren Eindruck von der aktuellen Lage geben. Er will sehen, welche Spieler schon bereit für die Startelf sind. Gleichzeitig sollen auch neue Kandidaten eine Chance erhalten.
Bei den Stürmern setzt Klopp zunächst auf vier andere Spieler. Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib gehören zum Aufgebot von Eintracht Frankfurt. Dazu kommen Kai Havertz von Arsenal und Nick Woltemade.
Woltemade spielt derzeit für Juventus. Er gehört Newcastle United und ist an den italienischen Klub ausgeliehen. Havertz bringt bereits viel Erfahrung auf internationaler Ebene mit.
Die Auswahl zeigt, dass Klopp mehrere Optionen im Angriff prüfen will. Burkardt und Ebnoutalib stehen für jüngere Kräfte. Havertz bringt Erfahrung mit. Woltemade kann ebenfalls eine weitere Option für den Angriff sein.
Für Undav ist die Entscheidung dennoch kein endgültiges Aus. Klopp erklärte nicht, dass der Stürmer grundsätzlich keine Rolle mehr spielt. Der Hauptpunkt sei seine derzeitige Form.
Damit bleibt die Tür für eine Rückkehr offen. Sollte Undav bei Stuttgart wieder seinen Rhythmus finden und gute Leistungen zeigen, könnte er erneut in den Fokus rücken.
Klopp steht zugleich vor der Aufgabe, ein neues Bild der deutschen Mannschaft zu entwickeln. Das große Aufgebot gibt ihm mehr Möglichkeiten. Er kann Spieler aus verschiedenen Gruppen beobachten und vergleichen.
Die kommenden Länderspiele bieten deshalb mehreren Akteuren eine wichtige Gelegenheit. Für die etablierten Spieler geht es um ihren Platz. Für neue Kandidaten geht es um den nächsten Schritt.
Auch Undav wird die Entwicklung genau verfolgen. Der 30-Jährige muss nun auf Vereinsebene überzeugen. Seine Form kann entscheidend dafür sein, ob er bei der nächsten Auswahl wieder dabei ist.
Klopp betonte bei seiner Erklärung vor allem den sportlichen Grund für die Entscheidung. Undav habe in dieser Saison noch nicht den gewünschten Rhythmus gefunden. Dazu kamen einige kleinere Probleme.
Für den VfB-Stürmer bedeutet die Nicht-Nominierung daher vor allem zusätzlichen Ansporn. Er kann seine Antwort auf dem Platz geben. Gute Leistungen für Stuttgart könnten seine Chancen auf eine Rückkehr erhöhen.
Deutschland geht mit einem breiten Kader in die nächsten Spiele. Klopp will dabei verschiedene Spieler testen und sich ein Bild von den aktuellen Möglichkeiten machen. Im Angriff hat er sich zunächst für Burkardt, Ebnoutalib, Havertz und Woltemade entschieden.
Undav bleibt damit vorerst außen vor. Seine Zukunft in der Nationalmannschaft ist jedoch weiter offen. Entscheidend dürfte sein, wie schnell er seine Form findet und wieder regelmäßig starke Leistungen zeigt.
