Ein neues Wandbild am Regionalflughafen von Wichita Falls im US-Bundesstaat Texas erinnert an sechs Jahrzehnte Zusammenarbeit mit der deutschen Luftwaffe. Das Kunstwerk zeigt die enge Verbindung zwischen der Stadt, dem Luftwaffenstützpunkt Sheppard und der deutschen Luftwaffe. Es ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen die Partner ihre gemeinsame Geschichte in diesem Jahr feiern.
Das Wandbild wurde von der Künstlerin Lindsey Jenkins gestaltet. Es soll die lange Zusammenarbeit sichtbar machen und Besucher bereits bei ihrer Ankunft in Wichita Falls begrüßen. Der Flughafen bietet damit einen Ort, an dem Kunst und regionale Geschichte zusammenkommen.
Ann Arnold, Geschäftsführerin der Wichita Falls Alliance for Arts and Culture, erklärte, dass das neue Werk die jüngste Ergänzung eines gemeinsamen Kunstprojekts mit der Stadt sei. Das Wandbild stehe für die Verbindung zwischen Wichita Falls, dem Luftwaffenstützpunkt und der deutschen Luftwaffe.
Zugleich bilde es den Abschluss einer Reihe von Aktivitäten zum 60. Jahrestag der Partnerschaft. Die Feierlichkeiten hätten sich über das gesamte Jahr erstreckt. Mit dem neuen Kunstwerk erhalte diese besondere Verbindung nun einen dauerhaften Platz im öffentlichen Raum.
Für Lindsey Jenkins begann die Arbeit nicht allein mit der Gestaltung des Motivs. Die aus Graham in Texas stammende Künstlerin wollte zunächst mehr über die Geschichte und die Bedeutung der Zusammenarbeit erfahren. Dafür besuchte sie den Luftwaffenstützpunkt Sheppard.
Der Rundgang gab ihr Einblicke in die Arbeit vor Ort und in die lange Verbindung zwischen den deutschen und amerikanischen Streitkräften. Jenkins sagte, dass besonders dieser Besuch zu den schönsten Erfahrungen des Projekts gehört habe. Sie habe viel darüber gelernt, welche Aufgaben auf dem Stützpunkt erfüllt werden und wie lange die Partnerschaft bereits bestehe.
Dieses Wissen floss in die Gestaltung des Wandbildes ein. Das Werk zeigt die Verbindung zwischen dem Luftwaffenstützpunkt und dem Flughafen. An der Planung waren mehrere Beteiligte beteiligt. Die Zusammenarbeit sollte sicherstellen, dass das Motiv die Bedeutung der gemeinsamen Geschichte widerspiegelt.
Jenkins zufolge erforderte das Projekt viel Abstimmung und Arbeit. Die eigentliche Umsetzung dauerte rund zwölf Tage. Dabei arbeitete sie an mehreren Tagen jeweils bis zu 14 Stunden. Nun bleibt das Wandbild als dauerhafte Erinnerung an die Partnerschaft erhalten.
Der Standort des Wandbildes ist für Ann Arnold besonders passend. Im Flughafengebäude gibt es bereits mehrere kulturelle Angebote. Dazu gehören Kunstwerke der Midwestern State University und des örtlichen Kunstrats. Auch ein kleines Museum des Museum of North Texas History ist dort untergebracht.
Für Arnold entsteht dadurch ein besonderer Ort, an dem unterschiedliche Formen von Kunst und Geschichte zusammenkommen. Das neue Wandbild ergänze diese Angebote und bilde einen wichtigen Abschluss der vorhandenen Kunstwerke.
Sie betonte, dass das Werk zugleich zeige, wie lebendig die Gemeinschaft in Wichita Falls sei. Die Stadt wolle damit ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit und ihre Wertschätzung für Partner unterstreichen, die sich vor Ort engagieren.
Der Flughafen sei deshalb ein idealer Platz, um die Geschichte der deutsch amerikanischen Partnerschaft zu präsentieren. Reisende und andere Besucher könnten das Wandbild sehen, sobald sie in der Stadt ankämen. So werde die lange Verbindung zwischen Wichita Falls und der deutschen Luftwaffe direkt erlebbar.
Die Partnerschaft zwischen Wichita Falls, dem Luftwaffenstützpunkt Sheppard und der deutschen Luftwaffe besteht seit 60 Jahren. Sie ist ein wichtiger Teil der gemeinsamen Geschichte der Stadt und des militärischen Standorts.
Mit dem Wandbild wird diese Verbindung nun auch künstlerisch gewürdigt. Das Projekt verbindet die Erinnerung an die Vergangenheit mit einem sichtbaren Zeichen für die weitere Zusammenarbeit.
Wer das Kunstwerk selbst sehen möchte, kann den Regionalflughafen Wichita Falls besuchen. Er befindet sich in der Armstrong Drive 4000 in Wichita Falls, Texas.
