Drei Besatzungsmitglieder sind verletzt worden, als ein von einer deutschen Reederei betriebenes Frachtschiff während eines schweren Sturms vor der niederländischen Insel Schiermonnikoog zeitweise manövrierunfähig wurde. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag auf der Nordsee. Das meldete die niederländische Nachrichtenagentur ANP.
Erste Berichte hatten zunächst von fünf verletzten Besatzungsmitgliedern gesprochen. Später wurde die Zahl auf drei korrigiert. Zwei der Verletzten wurden mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum Groningen gebracht. Angaben zur Art und Schwere ihrer Verletzungen lagen zunächst nicht vor.
Das betroffene Schiff trägt den Namen UHL Freedom. Nach Angaben von ANP fiel während des Sturms die Ankeranlage aus. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff etwa 30 Kilometer nördlich von Schiermonnikoog. Zusätzlich gab es Probleme mit der Maschinenleistung. Die Kombination aus schwerem Wetter und technischen Störungen erschwerte die Lage für die Besatzung.
Die UHL Freedom hatte 25 Besatzungsmitglieder an Bord. Das Schiff war auf dem Weg zum deutschen Hafen Emden, als die Probleme auftraten. Wie lange die Fahrt unterbrochen bleiben würde, war zunächst nicht klar.
Die zuständigen Behörden standen mit der in Hamburg ansässigen Reederei in Kontakt. Gemeinsam sollte geklärt werden, ob das Schiff seine Reise fortsetzen kann und welche Maßnahmen dafür nötig sind. Eine Entscheidung über die weitere Fahrt war zunächst nicht bekannt.
Vor allem der Ausfall der Ankeranlage stellte bei dem schweren Sturm ein Problem dar. Auch die Schwierigkeiten mit der Maschinenleistung mussten berücksichtigt werden. Weitere technische Einzelheiten zu den Störungen wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Die Lage machte den Einsatz von Rettungskräften erforderlich. Der niederländische Seenotrettungsdienst KNRM unterstützte die Maßnahmen vor Ort. Auch zwei deutsche Schiffe halfen bei dem Einsatz. Zu ihnen gehörte der Seenotrettungskreuzer Hamburg.
Die Zusammenarbeit zwischen niederländischen und deutschen Einsatzkräften war wichtig, da sich das Frachtschiff in der Nordsee nahe der niederländischen Küste befand. Die Rettungskräfte mussten die schwierigen Wetterbedingungen bei ihren Maßnahmen berücksichtigen.
Die UHL Freedom transportierte schwere Ladung. Nach Angaben eines Sprechers der niederländischen Küstenwache gehörten dazu auch Rotorblätter für Windkraftanlagen.
Solche Bauteile sind aufgrund ihrer Größe und Länge anspruchsvoll zu transportieren. Bei starkem Wind und hohem Seegang können die Bedingungen für Schiffe zusätzlich schwierig werden. Ob die Ladung bei dem Vorfall beschädigt wurde, war zunächst nicht bekannt.
Auch Angaben zu möglichen Schäden am Schiff lagen zunächst nicht vor. Die verfügbaren Informationen konzentrierten sich auf die technischen Probleme, die Verletzungen der Besatzung und die Unterstützung durch die Rettungskräfte.
Die Behörden und die Reederei mussten zunächst beurteilen, ob das Schiff sicher weiterfahren konnte. Dabei waren sowohl der Zustand der Maschinen als auch die ausgefallene Ankeranlage von Bedeutung. Die Entscheidung sollte auf Grundlage der technischen Lage und der Wetterbedingungen getroffen werden.
Der Vorfall ereignete sich in einem Seegebiet, in dem die Wetterlage während schwerer Stürme rasch zu einer Gefahr für Schiffe werden kann. Die technischen Probleme an Bord führten dazu, dass Rettungskräfte eingreifen und die Situation absichern mussten.
Drei Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Zwei von ihnen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus in Groningen. Über ihren weiteren Gesundheitszustand gab es zunächst keine Angaben.
Ob die UHL Freedom ihre Fahrt nach Emden zeitnah fortsetzen konnte, blieb ebenfalls offen. Die Reederei und die zuständigen Stellen prüften die nächsten Schritte. Weitere Informationen zu den technischen Störungen und möglichen Schäden wurden zunächst nicht mitgeteilt.
