Jürgen Klopp steht vor seinem ersten Kader als neuer Trainer der deutschen Nationalmannschaft. Der frühere Liverpool-Coach soll seine Auswahl in dieser Woche bekannt geben. Damit beginnt eine neue Phase für das DFB-Team.
Der Neustart folgt auf eine enttäuschende Weltmeisterschaft 2026. Klopp muss nun eine Mannschaft formen, die wieder regelmäßig auf hohem Niveau spielt. Dabei könnte er stärker auf junge Spieler setzen.
Deutschland steht im September und Oktober vor vier Spielen in der Nations League. Die Gegner sind die Niederlande, Griechenland und Serbien. Gegen Griechenland spielt das Team zweimal.
Die erste Berufung von Klopp wird mit Spannung erwartet. Mehrere junge Spieler haben sich zuletzt in den Vordergrund gespielt. Gleichzeitig könnten einige bekannte Namen fehlen.
Tom Bischof gilt als möglicher wichtiger Neuzugang. Der Mittelfeldspieler hat viele Jahre als Kapitän deutscher Jugendteams gespielt. Seine Erfahrung mit jungen Nationalspielern könnte beim Aufbau einer neuen Mannschaft helfen.
Bischof könnte auch eine neue Führungsgruppe im Team unterstützen. Deutschland braucht nach dem Ende einer langen Ära neue Kräfte. Klopp könnte dabei Spieler fördern, die noch viele Jahre vor sich haben.
Auch Said El Mala wird als möglicher Kandidat genannt. Der Flügelspieler des 1. FC Köln hatte in der Saison 2025/26 einen starken Lauf. Er erzielte 13 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor.
Der erst 20 Jahre alte El Mala gilt als schneller und entwicklungsfähiger Spieler. Mehrere große Vereine zeigten Interesse an ihm. Er blieb jedoch zunächst in Köln. Die kommende Saison könnte ihm die Chance geben, sich dauerhaft für die Nationalmannschaft zu empfehlen.
Brajan Gruda gehört ebenfalls zu den Spielern, die auf einen Platz hoffen können. Deutschland fehlt derzeit vor allem auf den Außenbahnen an klaren Lösungen. Gruda bringt Tempo und offensive Stärke mit.
Auch Karim Adeyemi wird genannt. Nach seiner verpassten Weltmeisterschaft ist er gut in die neue Saison gestartet. In sechs Spielen erzielte er drei Tore und gab eine Vorlage. Seine Geschwindigkeit könnte für Klopp interessant sein.
Bei den möglichen Auslassungen fällt vor allem Nick Woltemade auf. Der große Stürmer hatte bereits Chancen im Nationalteam. Zuletzt fehlten ihm jedoch Form und regelmäßige Einsätze auf Vereinsebene.
Eine Pause für Woltemade wäre deshalb möglich. Gleichzeitig bleibt seine Qualität unbestritten. Klopp könnte ihm Zeit geben, um wieder zu seiner besten Form zu finden. Auch Nicolo Tresoldi wird als mögliche Alternative genannt.
Leroy Sané könnte ebenfalls fehlen. Der frühere Bayern- und Manchester-City-Spieler war bei der Weltmeisterschaft noch ein wichtiger Teil der Mannschaft. Seine Leistungen für Galatasaray waren zuletzt jedoch nicht immer überzeugend.
Mit Blick auf die nächste große Endrunde könnte Klopp jüngeren Spielern eine Chance geben. Lennart Karl gilt dabei als möglicher Kandidat. Der junge Bayern-Spieler hat zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten.
Im Zentrum der neuen Mannschaft könnte Kai Havertz stehen. Der Angreifer von Arsenal ist gut in die Saison gestartet. In sechs Einsätzen erzielte er drei Tore.
Havertz ist nicht nur wegen seiner Tore wichtig. Er bewegt sich oft zwischen den Linien und schafft Räume für andere Spieler. Diese Art von Spiel könnte gut zu Klopps Fußball passen.
Auch Nico Schlotterbeck könnte eine wichtige Rolle übernehmen. Antonio Rüdiger hat seine Karriere im Nationalteam beendet. Schlotterbeck kann damit mehr Verantwortung in der Abwehr übernehmen.
Matthias Ginter könnte ebenfalls zurück in den Fokus rücken. Der Freiburger spielt seit längerer Zeit auf hohem Niveau. Seine Erfahrung könnte bei einem Umbau der Abwehr helfen.
Joshua Kimmich bleibt ein weiterer wichtiger Name. Der Kapitän könnte unter Klopp wieder stärker im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Seine Rolle und seine Zusammenarbeit mit dem neuen Trainer werden besonders beobachtet.
Klopp hat damit mehrere Entscheidungen zu treffen. Er muss Erfahrung und Jugend verbinden. Zugleich braucht Deutschland neue Lösungen auf den Flügeln und in der Abwehr.
Sein erster Kader wird deshalb ein wichtiges Signal für die neue Ära sein. Die Nations-League-Spiele geben Klopp danach die erste Gelegenheit, seine Ideen unter Wettbewerbsbedingungen umzusetzen.
